Nachlese
Stefanie Götz, Markus Christoph Müller, Alexander Berndt und Simon Merkel erhielten 2010 je einen Förderpreis für ihre Wettbewerbsbeiträge

Stefanie Götz
Sie hat eine Facharbeit mit dem Titel „Genfood – Worauf lassen wir uns ein?“ eingereicht. Sie recherchierte nicht nur im Internet sondern auch in Bibliotheken und bei der Verbraucherzentrale. Sie las Bücher und merkte schnell, dass das Thema sie fesselte je mehr sie in die Materie einstieg. Nach dem Abitur will sie sich einen Traum verwirklichen und als Aupair in Neuseeland neue Erfahrungen sammeln.

Markus Christoph Müller
Er hat die Reportage „Der Schlüssel zum Ganzen liegt bei den Jugendlichen“ zum Thema „Meine Freiheit deine Freiheit – wo ist sie gefährdet und wie viel Toleranz muss sein?“ geschrieben. Schreiben war für Markus Christoph immer eine Leidenschaft. Er kreierte Gedichte und Fantasygeschichten, aber auch als Chefredakteur und Gründungsmitglied der Schülerzeitung „Spicker“ hat er sich einen Namen gemacht. Seit er bei der Rheinneckarzeitung als Bogy Einblicke ins moderne Mediengeschäft erhalten hat, ist er vom Journalismus infiziert. Nach dem Abi will er erst mal ein freiwilliges ökologisches Jahr absolvieren.

Alexander Berndt und Simon Merz
Beide haben ein herausragendes Plakat zum Thema Armut gestaltet. Das Thema Armut in Deutschland ist auf den Punkt getroffen, die Aussage klar. Es spiegelt die Lebenswelt Jugendlicher am Beispiel des Markenbewusstseins deutlich wider. Es geht dabei um Zugehörigkeit zu einer Clique oder Ausgrenzung. Das Bildmaterial wurde selbst erstellt und bearbeitet. Alexander und Simon wollen nach Schule eine Ausbildung in einem kreativen Berufsfeld anstreben.

Preisgekrönte Plakate
Die Lightbox zeigt alle preisgekrönten Plakate, die den ersten Preis beim 52. Schülerwettbewerb erhalten haben. Das Thema lautete: "Gestalte ein Plakat, das Armut in unserem Lande zeigt oder Forderungen zur ihrer Behebung formuliert."
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Jonas Ganter, Marina Merwarth, Simon Merkel und Christoph Wiest erhielten 2009 je einen Förderpreis für ihre Arbeiten

Jonas Ganter
Jonas ist politisch sehr interessiert und reagiert sehr sensibel auf Ungerechtigkeiten. Er betätigt sich gerne als Autor und liebt es, Geschichten zu erzählen, die eine Botschaft vermitteln. Schon von Kindesbeinen an schrieb Jonas Geschichten, die Tiertransporte und andere Ungerechtigkeiten anprangerten.

Marina Merwarth
Marina ist vielseitig musikalisch interessiert, sie spielt Querflöte, verschiedene andere Flöten und Gitarre. Außerdem malt sie sehr gerne und fährt gerne Fahrrad. Marina ist in einer Großfamilie aufgewachsen. Sie führt gerne anregende Diskussionen im Freundeskreis und engagiert sich in einem Jugendkreis.

Simon Merkel
Simon stammt aus einer sehr musikalischen Familie, Musik ist sein liebstes Hobby. Er spielt in einer Band und ist dort der Songwriter. Ein Leben ohne Musik kann er sich nicht vorstellen. Außerdem macht er gerne Sport, er betreibt Leichtathletik und spielt Fußball. Er macht zur Zeit eine Bankkaufmannslehre.
"Mein Song heißt "Augen auf". Ich entschied mich für das Thema "Zivilcourage", da ich schon am eigenen Leib erfahren musste, wenn andere keine Zivilcourage entwickelten. Es ist ein Problem, das meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt. Während der Schule fiel mir der Text ein. Ich habe verschiedene Gitarrenspuren und zwei Instrumente mit einem Keybord eingespielt. Dann habe ich alles am Mischpult mit einem Computerprogramm aufgenommen.

Christoph Wiest
Christoph wurde durch seinen Gemeinschaftskundelehrer zur Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtags angeregt. Er ist von Barack Obama fasziniert und war in wenigen Monaten mit der „Obamania infiziert“. So tand das Thema für seine Wettbewerbsarbeit außer Frage. Christoph spielt in seiner Freizeit Klavier und Tennis. Er engagiert sich in der Katholischen Jungen Gemeinde und ist Oberministrant in seiner Kirche.
Julian Rapp, Laura Pasura und Lena Walter errangen mit ihren Arbeiten einen Förderpreis 2008 und 2007.
Julian Rapp
Julian Rapp„Ich habe soeben mein Abitur mit Griechisch und Latein im Leistungskurs gemacht. Ich interessiere mich seit längerer Zeit für philosophische Fragen und habe deshalb eine Facharbeit zur Frage „Was bedeutet Glück in unserer Gesellschaft?“ geschrieben. In meiner Freizeit spiele ich im Stadttheater und reise gerne.
Wolfgang Drexler, der stellvertretende Landtagspräsident, sagte bei der Förderpreisverleihung: „In Julian Rapps Facharbeit wird deutlich: hier hat ein junger Mann nicht nur einschlägige Literatur gelesen, um Fakten und Zitate wiedergeben zu können. Er hat das Gelesene reflektiert und ist vom Thema durchdrungen. Ich bin beeindruckt, mit welcher Tiefe und Nachdenklichkeit die Fragestellung bearbeitet wurde. Dass junge Menschen den Blick über ihnen nahe Liegendes hinaus weiten, finde ich bemerkenswert.“
Laura Pasura:
Laura Pasura„Für mich ist persönliches Engagement sehr wichtig. Deshalb habe ich auch am Wettbewerb der Landeszentrale schon zum zweiten Mal teilgenommen. Ich erhoffe mir, mit dieser Radioreportage andere Jugendliche anzuspornen und zu motivieren etwas für die Verwirklichung ihrer Ideen und Meinungen zu tun, denn ihr Engagement ist für die Zukunft absolut notwendig. Ich finde es wichtig, dass jeder das Potenzial das ihm mitgegeben wurde nutzt, und sich für sich und andere stark macht. Jeder/Jede hat die Chance etwas zum Positiven zu verändern, dessen sollte man sich bewusst sein und diese Möglichkeit unbedingt ausschöpfen!
Lena Walter:
Lena Walter„In diesem Jahr habe ich mit einer Kurzgeschichte über die Berichterstattung aus Kriegsgebieten teilgenommen. Die Wahl der Form ist mir dabei nicht sonderlich schwer gefallen – ich hatte schon immer Spaß daran, mir Geschichten auszudenken und aufzuschreiben. Den Anstoß gaben mir dann zwei Filme – einmal der Dokumentarfilm „Warphotographer“und der Spielfilm „Hotel Ruanda. Der Mut und das Verantwortungsgefühl der beiden Protagonisten haben mich sehr beeindruckt und mich schließlich dazu veranlasst, diese Kurzgeschichte zu schreiben. Ich finde es sehr wichtig, sich darüber bewusst zu werden, welchen Einfluss die Berichterstattung der Medien auf unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung haben und vor allem, dass nicht nur diejenigen Verantwortung tragen, die über Kriege und Katastrophen berichten, sondern auch wir, die diese Berichte dann im Fernsehen anschauen und in den Zeitungen lesen.“
Liridona Fejza, Katarina Gazdic, Jaqueline Loio und David Dan Doan erhielten für ihre Arbeiten beim 50. Schülerwettbewerb den ersten Preis.
Katarina Gazdic, Jaqueline Loio, Liridona Fejza
Katarina Gazdic, Jaqueline Loio„Während der Preisverleihung im Landtag hatten wir Gelegenheit mit dem Innenminister über unseren Videofilm „Was bedeutet Glück in unserer Gesellschaft?“ zu sprechen. Schade, dass unsere Kollegin und Mitstreiterin Liridona Fejza nicht bei der Preisverleihung dabei sein konnte und
auch nicht mit auf die Preisträgerreise nach Bologna mitfahren konnte. Wir haben tolle Tage in Bologna, Ravenna und am Meer verbracht und viele
neue Freunde gefunden. Der Film ist in unserer Video-AG entstanden. Wir haben gefilmt, gespielt und geschnitten. Das war ganz schön aufwendig, aber die Arbeit hat sich gelohnt. Alle an unserer Hauptschule sind stolz auf unseren Erfolg.“
David Doan
David Doan„Toll war, dass mein Song gegen Gewalt im Landtag vorgespielt wurde und Abgeordnete Beifall geklatscht haben. Ich habe einen Song beim Schülerwettbewerb eingereicht, weil mich Musik selber sehr anspricht und mich zum Nachdenken anregt. Ich höre laufend Musik und nehme wahr, dass fast alle Leute, ob jung oder alt, heutzutage sehr viel Musik hören. Mit Musik kann man also Botschaften unter die Leute bringen. Als ich vom Amoklauf in Helsinki gelesen habe, brannte mir das so auf der Seele, dass ich mich entschied einen Song zu einem Amokläufer zu schreiben. Es hat mich sehr lange beschäftigt, wie Menschen zu so einer grausamen Tat fähig sind.














